Was die Presse über das EKidZ zu sagen hat...

Lesen Sie hier einige Artikel, die in den regionalen Printmedien erschienen sind, und lernen Sie so die bewegte EKidZ-Geschichte kennen...


Thurgauerzeitung, 14.3.2012

Väterchnöpfli-Artikel




Thurgauer Zeitung, 28. Januar 2011

Bodensee Tagblatt, 30. August 2010


Bodensee Tagblatt, 19. November 2009

Bodensee Tagblatt, 14. August 2009


 
Amriswil, Archiv: 23. März 2009

Das Amriswiler Eltern-Kind-Zentrum kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Verein steht finanziell erstmals auf festen Beinen und will nun hinausgeschobene Investitionen tätigen.

Hugo Berger

Präsidentin Claudia Roth hatte an der Hauptversammlung des Vereins Eltern-Kind-Zentrum (EKidZ) allen Grund, sich zu freuen. «Erstmals müssen wir keine Angst haben, dass es uns bald nicht mehr gibt», verkündete sie. Die Rechnung 2008 rechtfertigt ihren Optimismus: Nachdem in den Vorjahren rote Zahlen die Regel waren, wurde erstmals ein Ertragsüberschuss von 15 347 Franken erzielt. Der Grund: Die EKidZ-Mitarbeiterinnen sind auf der intensiven Suche nach Sponsoren auf offene Türen gestossen. «Ohne treue Gönner und Gönnerinnen hätten wir das EKidZ längst schliessen müssen», so Roth.

Unterstützung der Stadt

Besonders erfreulich sei, dass die Stadt Amriswil dem Verein finanziell unter die Arme gegriffen habe und man auch zukünftig mit ihrer Unterstützung rechnen dürfe. Mit dem Gewinn will das EKidZ Anschaffungen und Reparaturen realisieren, die immer wieder hinausgeschoben wurden. So muss beispielsweise der Fussboden dringend erneuert werden.

Wiederum blickt der Verein auf ein reichbefrachtetes Jahr zurück. Nebst den üblichen Aktivitäten wie Chnöpflitreff und Kinderhüte standen rund 30 Kurse und Anlässe im Angebot. Rege benützt werde die Möglichkeit, die EKidZ-Räumlichkeiten für Kindergeburtstage zu mieten. Auf Wunsch wird auch das Programm für die Geburtstagsfeier für Kinder ab vier Jahren angeboten. Gute Erfahrungen habe man mit den Praktikantinnen gemacht. Die jungen Menschen seien für das EKidZ eine Bereicherung, wenngleich sie auch ein zeitlich grosses Engagement der zuständigen Ressortleitung erforderten, sagte die Präsidentin.

Egli und Langjahr neu gewählt

Claudia Roth sowie die übrigen Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus für ein weiteres Jahr bestätigt. Neu ins Gremium gewählt wurden Martin Egli und Rosmarie Langjahr. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Sandra Meier, Anita Haag, Tiziana Venezia, Anita Roski und Elisabeth Deluca. Neu ist das EKidZ mit einer Tafel angeschrieben – ein Geschenk von Tiziana Venezia und Sandra Meier.

 




 

Amriswil, Archiv: 17. Februar 2005, 00:30

Mit Kreativität und Hartnäckigkeit

Das Eltern-Kind-Zentrum gibt sich neue Strukturen

Die Mitbegründerin und erste Präsidentin des Vereins Eltern-Kind-Zentrum, Brigitta Ammann, tritt zurück. An ihrer Stelle wurde Claudia Roth gewählt. Der grosse Zuwachs hat den Verein veranlasst, sich neu zu strukturieren.

Hugo Berger

Unter der Leitung von Brigitta Ammann ist der Verein Eltern-Kind-Zentrum (Ekidz) in den fünf Jahren seines Bestehens ständig angewachsen. Insbesondere im vergangenen Jahr ist die Zahl der Mitglieder von 54 auf 115 explosionsartig angestiegen. Ähnlich sieht die Besucherstatistik aus: Das Ekidz wurde 2004 von 4036 Kindern und 1767 Eltern besucht. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 93 Prozent.

Aufgrund dieses Zuwachses hat sich der Verein neue Strukturen erarbeitet. Der Vorstand wurde aufgestockt und das Präsidium durch ein Vizepräsidium erweitert. Für Brigitta Ammann ist dies der richtige Zeitpunkt, das Präsidentenamt in andere Hände zu geben. «Ich wollte die Neuorganisation des Vereins mit Druck vorantreiben und habe deshalb auch meinen Rücktritt bereits vor zwei Jahren angekündigt», begründete Brigitta Ammann ihren Entscheid an der Hauptversammlung.

Konstruktiv weiterentwickeln

Die Hauptversammlung dauerte nicht viel länger als eine halbe Stunde. Ohne lange Rückschau auf ihre erfolgreiche Tätigkeit führte Brigitta Ammann gewohnt speditiv durch die Traktandenliste. Ihr Rücktritt habe vieles in Bewegung gebracht, stellte sie fest. In einem zweitägigen Seminar habe man über die Zukunft des Vereins nachgedacht und die Organisation den gestiegenen Anforderungen angepasst. «Das Eltern-Kind-Zentrum hat beste Voraussetzungen, sich konstruktiv weiterzuentwickeln», zeigte sich die scheidende Präsidentin zuversichtlich. Claudia Roth, die seit Januar die operativen Geschäfte des Vereins führt, wurde mit Applaus zur neuen Präsidentin gewählt. Und wohl als Zeichen des Wechsels übergab ihr Brigitta Ammann auch gleich die Versammlungsleitung für die an diesem Abend noch anstehenden Traktanden.

Ehrenmitgliedschaft

Mit einer wohl so angenehmen wie seltenen Amtshandlung begann die neue Präsidentin ihr Amt: Für ihren «kreativen, hartnäckigen und unermüdlichen Einsatz» für den Verein konnte sie ihre Vorgängerin zum «einmaligen und ewigen» Ehrenmitglied ernennen. Den Schwerpunkt im neuen Vereinsjahr sieht Claudia Roth in den Bereichen Sponsoring und Marketing. Neu ist der Verein Mitglied des DVSM (Dachverband Schweizerischer Mütterzentren). In das Amt der Vizepräsidentin wurde Sandra Meier gewählt. Karin Schmid übernimmt das Amt des Kassiers von Nathanael Niederhäuser. Stadtrat Martin Salvisberg hob die Leistungen der vielen freiwilligen Mitarbeiterinnen hervor. «Würde man ihren Einsatz mit 15 Franken die Stunde bewerten, leisten sie eine Arbeit von rund 100 000 Franken.» Entgegen einem Bericht in den Medien unterstütze die Stadt sehr wohl den Verein Eltern-Kind-Zentrum. Allerdings wolle der Stadtrat auch keinen Automatismus einführen, sondern konzentriere sich auf projektbezogene Unterstützung. «Dafür haben wir immer ein offenes Ohr», wandte sich Stadtrat Martin Salvisberg an die neue Präsidentin.

Befragt

Selbst «Kundin»

Seit Januar führen Sie die operativen Geschäfte des Vereins. Konnten Sie sich in dieser Zeit schon ein Bild davon machen, was auf Sie als Präsidentin zukommt?

Ja. Sehr viel Arbeit. Ich musste bereits eine Woche Ferien hierfür aufwenden. Aber das ist natürlich die Übergangszeit, die mit sehr viel Arbeit verbunden ist.

Und wie sieht es aus, wenn Sie eingearbeitet sind?

Meine Vorgängerin leistete die Arbeit einer 60-Prozent-Stelle. Ziel ist es, den Aufwand des Präsidentenamtes auf 10 Prozent zu reduzieren. Dies wird insbesondere durch die Unterstützung von Sandra Meier als Vizepräsidentin möglich.

Was hat Sie bewogen, dieses Amt anzunehmen?

Ich habe selbst Kinder und habe als «Kundin» erfahren, wie wichtig die angebotenen Dienste wie das Kinderhüten oder der Mittagstisch sind.

Claudia Roth, neugewählte Präsidentin


Amriswil, Archiv: 12. Februar 2005, 00:30

Die Vision lebt weiter

Eltern-und-Kind-Zentrum Amriswil steht auf festen Füssen und verfolgt weit reichende Ziele

Aus dem «Chnöpflitreff»ist ein Begegnungsort für Kleinkinder und Eltern geworden. Triebfeder des Aufbaus war die scheidende Präsidentin Brigitta Ammann. 

Rudolf Käser 

An der Generalversammlung vom kommenden Dienstag, 15. Februar wird die Gründungspräsidentin Brigitta Ammann ihr Präsidialamt abgeben. Sie hat den Verein massgebend mitgeprägt und ist überzeugt, dass ihre Visionen weiterverfolgt werden. 

Unter der Initiative von Brigitta Ammann begann alles ganz bescheiden. Vor rund zehn Jahren wurde an der Tellstrasse 4 ein «Chnöpflitreff» gebildet. Dieser wurde gemäss Brigitta Ammann immer beliebter. «Vor allem stellten wir fest, dass die Bedürfnisse sowohl für Kind wie Eltern immer breiter wurden.» Im September 2000 wurde mit der ersten Präsidentin Brigitta Ammann der Verein Eltern-Kind-Zentrum Amriswil gegründet. Heute ist in Bezug auf Angebot und Mitarbeitende beinahe ein kleineres Unternehmen geworden. Zum «Chnöpflitreff» sind Angebote wie Kinderhüte, Halbtages-Kinderhort, Kinderbasteln, Familienmittagstisch, Infothek und Kurse  hinzugekommen. Zudem seien bereits 32 Mitarbeitende involviert. Bis jetzt hätten alle ehrenamtlich ihre Aufgaben erfüllt, blickt die Präsidentin zurück. «Ab dem 1. Februar 2005 haben wir zum ersten Mal für eine Praktikantin eine bezahlte Vollzeitstelle geschaffen.»

Anziehungspunkt für Zuzüger

Der Verein habe mittlerweile weit herum, sogar über die Kantonsgrenzen,  Anerkennung gefunden, sagt die Präsidentin. Im Thurgau gibt es nur in Frauenfeld noch einen solchen Verein, stellt sie fest. «Und in der Schweiz sind wir der drittgrösste Verein dieser Art», sagt sie mit Stolz.Mit Befriedigung weist sie darauf hin, dass ihr in zweieinhalb Jahren ausgearbeitetes Konzept auch bei den Behörden Anerkennung fand. «Wir erhielten von der Gemeinde Amriswil eine finanzielle Starthilfe und werden heute von dieser Seite Projekt-bezogen unterstützt.» Nach Ansicht von Brigitta Ammann müsste sich dies auch für die Gemeinde auszahlen. «Wir haben den Eindruck, dass wir mit diesem breiten und professionellen Angebot einen Beitrag leisten, den Standort Amriswil als Wohnort für Familien noch attraktiver zu machen.»

Ablösung in Zuversicht

An der Generalversammlung wird den Mitgliedern Claudia Roth als Nachfolgerin von Brigitta Ammann vorgeschlagen. Brigitta Ammann, 43-jährig, gelernte Verkäuferin, Mutter von zwei noch minderjährigen Töchtern, blickt zufrieden und ,wie sie sagt, auch mit Stolz auf ihr Werk. Sie betont dabei immer wieder, dass sie von vielen freiwilligen Helfern mitgetragen worden sei. Aber die vergangenen fünf Jahre seien für sie überaus anstrengend gewesen. Dabei verweist sie insbesondere auf professionell ausgearbeitete Strukturen, welche sich der Verein geschaffen hat. Brigitta Ammann ist überzeugt, dass der Verein nach ihrem Rücktritt den eingeschlagenen Weg fortsetzen und sich weiter entwickeln wird. «Ich glaube, dass der Verein so stark ist, dass der Fortbestand, auch ohne mich, mit den Leuten, die sich heute engagieren, gesichert ist.»

Rücktritt gegen Stillstand

Im Verein würden - auch nach ihrem Abtritt - viele Visionen stecken. Eine davon sieht die abtretende Präsidentin darin, dass die freiwilligen Mitarbeiterinnen für ihre überdurchschnittlich aufwendigen Tätigkeiten entlöhnt werden sollten. Sie verweist aber auch auf die immer enger werdenden Platzverhältnisse am heutigen Standort an der Romanshornerstrasser 13. Auch diesbezüglich müsse sich der Verein Gedanken machen. Die scheidende Präsidentin nennt zwei Gründe für ihren Rücktritt. «Ich habe immer gesagt, dass ich nie zehn Jahre lang einen Verein führen würde. Denn eine zu lange Präsidialzeit bedeutet Stillstand.» Deshalb sehe sie mit ihrem Rücktritt eine Chance zur Weiterentwicklung mit neuen Leuten. Als zweiten Grund ihres Rücktrittes nennt sie den Umstand, dass sie jetzt mehr Zeit für ihre eigene Familie zur Verfügung habe. «Und ich kann auch wieder meine eigenen Bedürfnisse (Klavier spielen, Malen, Wandern) wahrnehmen.»

Steigerung

Präsidentin Brigitta Ammann wird an der Hauptversammlung am Dienstag zum letzten Mal den Jahresbericht verlesen. Die Bilanz ihres Berichtes hört sich hoffnungsvoll an. Sie wird auf die neu erarbeiteten Vereinsstrukturen und auf einen deutlich abgesteckten Fünfjahresplan hinweisen. In Zahlen ausgedrückt kann die Präsidentin über das vergangene Jahr eine eindrückliche Bilanz vorlegen. Der Verein zählte am 31. Dezember 2004 116 Mitglieder oder 61 mehr als im Vorjahr. Die entscheidende Steigerungsrate jedoch ergab sich in den Besucherzahlen. Das Ekidz sei im Jahr 2004 von 4036 Kindern und 1767 Erwachsenen besucht worden. Dies entspreche einer Steigerung von 2801 Besuchern oder 93 Prozent. (ruk)


Amriswil, Archiv: 24. August 2005, 00:30

Zweimal Mittagstisch

Eltern-Kind-Zentrum geht mit einigen Neuerungen ins Wintersemester

Rita Kohn

Mit der Schaffung einesPraktikumsplatzes und weiteren Neuerungen startet das Eltern-Kind-Zentrum insneue Semester. Das Ekidzmöchte sich in Amriswil noch weiter etablieren.

Seit das Eltern-Kind-Zentrum in Amriswil seine Türen erstmals geöffnet hat, hat sich dessen Angebot nicht nur stark verändert, sondern wurde vor allem kontinuierlich ausgebaut. Inzwischen ist es dem Verein Eltern-Kind-Zentrum gar möglich, einen Praktikumsplatz anzubieten. Dabei wird die Zusammenarbeit mit einer Schule in Zürich gepflegt. Sandra Meier vom Verein Eltern-Kind-Zentrum erklärt dazu: «Es gibt auch im Thurgau das Sozialjahr, aber es ist anders strukturiert und deshalb für unsere Bedürfnisse nicht praktisch.» Deshalb freue man sich über die Lösung mit der Zürcher Schule.

Lang gehegter Wunsch

Einen Praktikumsplatz anbieten zu können, ist ein lang gehegter Wunsch des Eltern-Kind-Zentrums. «Im Ekidz wurden die Kinder bisher oft mit wechselnden Betreuungspersonen konfrontiert, was auf die vielen freiwilligen Mitarbeiterinnen zurückzuführen ist.» Die Praktikumsstelle bringe Konstanz, Ruhe und eine gesteigerte Professionalität in den Alltag des Zentrums. Möglich wurde die Anstellung der Praktikantin durch die Grosszügigkeit der Primarschulgemeinde Amriswil. Soll die Praktikumsstelle aber längerfristig Bestand haben, müssen dem Ekidz weitere Mittel zufliessen.

Klare Strukturen schaffen

Verändert hat sich das regelmässige Angebot des Ekidz. Waren bisher einige Dienstleistungen parallel geführt, werden diese nun strikte getrennt. Das heisst unter anderem, dass während des Chnöplfitreffs keine Kinderhüte mehr angeboten wird. Dafür wurden die Öffnungszeiten teilweise ausgeweitet.

Häufiger Mittagstisch

Gleich zweimal pro Woche wird künftig im Eltern-Kind-Zentrum aufgetischt: Am Dienstag und am Freitag, jeweils von 11.45 bis 13.15 wird ein Familienmittagstisch angeboten. Mit dieser Neuregelung wird der bisherige Mittagstisch vom Mittwoch aufgehoben werden. Neu im Angebot ist auch der Chnöpflitreff jeweils am Mittwoch von 9 bis 11 Uhr und die Kinderhüte am Freitaggnachmittag von 13.30 bis 17.30 Uhr. Dafür werden die beiden bisherigen Kinderhütetermine vom Dienstagvormittag und Donnerstagvormittag gestrichen.

Kindergeburtstag feiern

Neu im Angebot ist auch die Möglichkeit, in den Räumen des Eltern-Kind-Zentrums Kindergeburtstag zu feiern. Dabei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten: 1. Der Raum kann zusammen mit der Infrastruktur gemietet werden; 2. Zur Miete des Raums kommt eine Hilfe in der Betreuung der Kinder durch eine Praktikantin, und die Reinigungs- und Aufräumarbeiten werden vom Ekidz übernommen; 3. Das Geburtstagsfest wir durch die Praktikantin organisiert (inklusive Geburtstagskuchen, Spiele, kleine Preise, Betreuung von maximal 10 Kindern, Raummiete und Aufräumarbeiten).


Amriswil, Archiv: 20. Januar 2005, 00:30

«Brauchen dringend mehr Geld»

Eltern-Kind-Zentrum hofft auf Anerkennung durch die Stadt - Struktur verfeinert

Rita Kohn

Über 5000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr kann das Eltern-Kind-Zentrum in Amriswil verzeichnen. Genug, um sich mit dem Gedanken zu befassen, eine Jahresstelle für eine Praktikantin zuschaffen. Aber es fehlt amGeld.

Nahezu verdoppelt hat sich im letzten Jahr die Zahl der Besucherinnen und Besucher des Eltern-Kind-Zentrums Amriswil. 4036 Kinder sowie 1767 Erwachsene waren 2004 Gäste des Ekidz. Die grosse Besucherfrequenz ist einerseits eine Bestätigung für das Ekidz, andererseits verlangt sie nach grossen Ressourcen des Vereins, der insgesamt 114 Mitglieder zählt. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass der Betrieb des Ekidz nicht mehr ausschliesslich auf die ehrenamtliche Mitarbeit der Vereinsmitglieder abgestützt werden kann. Geplant ist deshalb die Schaffung einer Geschäftsstelle, gedacht wurde an ein 40-Prozent-Pensum. «Eine solche Geschäftsstelle sollte sozusagen als Drehscheibe im Ekidz dienen», sagt Nadja Carpineta.

Praktikum anbieten

Nebst der Geschäftsstelle würde das Ekidz auch gerne die Möglichkeit zu länger dauernden Praktika bieten, wie sie etwa im Rahmen des Sozialjahres vorgesehen sind. Doch spätestens hier machen sich die knappen Finanzen bemerkbar. Zwar ist längst erwiesen, dass das Ekidz einem echten Bedürfnis entspricht, doch eine finanzielle Anerkennung durch öffentliche Stellen gab es bisher nicht. Dass im laufenden Jahr ein Praktikumsplatz realisiert werden kann, ist vor allem auf die Unterstützung durch Sponsoren und Vereinsmitglieder zurückzuführen. Um das Ekidz aber längerfristig auf eine solide Basis zu stellen, sind gesicherte Einkünfte notwendig.

Vieles ehrenamtlich

Bis jetzt wurde nahe die ganze Arbeit im Ekidz ehrenamtlich geleistet. Ein besonders grosses Engagement legte dabei die Gründungspräsidentin Brigitte Ammann an den Tag. Sie wird sich jedoch nun anderen Aufgaben zuwenden und verlässt das Ekidz. Für den Stab der Mitarbeiterinnen heisst dies, dass die gesamte Struktur überdacht und da und dort neu geregelt werden muss. «Die Arbeitslast soll möglichst auf mehrere Schultern verteilt werden», sagt Nadja Carpineta. Dies im Sinne der Langfristigkeit. Denn eine permanente Überbelastung würde die Ressourcen im Bereich der Freiwilligenarbeit schnell einmal erschöpfen. Immerhin arbeiteten im Verein im letzten Jahr durchschnittlich 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 29 davon im Bereich Freiwilligenarbeit. Werden die ehrenamtlich geleisteten Stunden zusammengezählt, ergibt sich für 2004 ein Total von mindestens 5780 Stunden.

Mehr Vereinsmitglieder

Getragen wird das Ekidz derzeit vom gleichnamigen Verein. Die 114 Vereinsmitglieder sind zwar eine gute Grundlage, doch ist der Verein auf weitere Mitglieder angewiesen. Dies umso mehr, als sich die freiwilligen Helferinnen und Helfer vor allem aus Kreisen der Vereinsmitglieder rekrutieren. Zielpublikum des Ekidz sind Eltern mit Babys und Kindern bis ins Alter von etwa fünf Jahren. Aber gerade bei den Kursen zeigt sich, dass auch andere Leute das Angebot gerne wahrnehmen.

Angebote

· Chnöpflitreff: Montag 15 bis 17.30 Uhr; Dienstag 9 bis 11 Uhr; Donnerstag 15 bis 17.30 Uhr; Freitag 9 bis 11 Uhr; Samstag (1. und 3. Samstag im Monat) Chnöpf-litreff für Vater und Kind von 10 bis 12 Uhr.· Kinderhüte: Dienstag 8.45 bis 11 Uhr, 14 bis 17 Uhr; Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr.· Halbtages-Kinderhort (nur mit Anmeldung): Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7.30 bis 12.30 Uhr und Dienstag von 13 bis 17.30 Uhr.· Kinderbasteln gemäss Programm.· Familien-Mittagstisch: Mittwoch 11.45 bis 13.15 Uhr.· Infothek, während der Öffnungszeiten des Eltern-Kind-Zentrums.· Kurse gemäss Kursprogramm· Raumvermietung gemäss Absprache.Während der Sommer- und Weihnachtsferien bleibt das Eltern-Kind-Zentrum geschlossen. Während der übrigen Schulferien ist das Eltern-Kind-Zentrum jeweils offen. Die genauen Daten stehen im Programm, das direkt beim Eltern-Kind-Zentrum an der Romanshornerstrasse 13, 8580 Amriswil, bezogen werden kann. Nähere Informationen unter Telefon 071 411 57 42.